70 Jahre – jeder Gedanke ein Danke

Späte Zwischenbilanz: Danke an Euch alle, die mich begleitet haben und sich von mir begleiten ließen - und es weiter tun. Danke für Euren Dank, der mich in so vielen Briefen und inzwischen Mails erreichte.

Nun kann ich nichts mehr auf später verschieben, denn es ist schon spät für mich. Meine Großväter und eine Oma waren in meinem Alter schon gegangen, mein Vater ist ein Jahr älter geworden, als ich nun bin. Meine große Mutter und meine Mutter wurden deutlich älter, und ich habe mich immer mehr an die Mütter gehalten…

Ich durfte mit wundervollen Frauen gehen und beeindruckenden Männern begegnen, drei spirituelle Zentren aufbauen und der Obhut starker Frauen übergeben, die sie mit Leben füllen.

Diesbezüglich sind wirklich aller guten Dinge drei. Ich bin dankbar angekommen für Seminare in TamanGa und bei und mit meiner Anima in Zypern, auf der Insel der Aphrodite und in der Sonne, was den Löwen in mir besonders freut.

In Euch hatte ich so viele wundervolle ZuhörerInnen in Vorträgen und Kursen, denen ich meine Ideen vortragen und tapfere PatientInnen, die ich begleiten durfte und die mich lehrten und das weiter tun.


Danke für all Eure Fragen, sie waren die Steilvorlagen zu meinen Büchern und Bestsellern. Fragten mich genug von Euch dasselbe, schrieb ich Euch ein Buch – viel-und-70 bisher. Eure Fragen und meine Antworten darauf haben es bisher in 28 Sprachen und noch mehr Länder geschafft. Und ich schreibe gern noch weiter – in (m)einer Art Schreib-Meditation – danke, wenn Ihr mich noch weiter lest - und fragt.

Aber ich erzähle Euch auch gern noch weiterhin meine Sicht. Schon Jahre vor dem verordneten Corona-Koma habe ich die Möglichkeit genutzt, Euch online zu erreichen. So entstand die „LebensWandelSchule“ für Online-Fasten- und Ausbildungsprogramme und kam es zu meinen Kursen bei „Younity“ oder zu den praktischen Selbstfindungs-Wochenenden bei Dahlke4You. All meinen MitarbeiterInnen auf allen Ebenen, danke ich von Herzen.

Viele von Euch haben viele meiner Bücher gekauft – davon konnte ich mein Herzensprojekt, TamanGa bauen, meinen Traum von einem Seminar-Zentrum im großen Grün, inmitten eines Lebensgartens zwischen Wäldern in guter Luft, mit bestem Wasser, auf unvergifteter Erde – ein Heilungs-Biotop. Vor TamanGa in der Südsteiermark war in Niederbayern schon das Heilkunde-Zentrum entstanden, das meine erste Frau weiterführt und Zuhause unserer besonderen Tochter Naomi ist – und ein Ort spiritueller Psychotherapie.


Ich durfte mit so viel Hilfe so viel erreichen, was mich dankbar macht und für alles, was mir noch an Zukunft gewährt ist, bin ich es schon jetzt. Da möchte ich mich Paolo Coelhos Wunsch für seinen Grabstein anschließen, worauf er sich die Inschrift wünschte: Er lebte noch als er starb.

Meine Ideen sind nicht in Stein gemeißelt, sie füllen Bücher. Wenn sie und besonders meine Vision einer bis in spirituelle Dimensionen reichenden Medizin, mich überdauern, würde mich das in tiefster Seele freuen. Die Ideen könnt Ihr gern behalten, sofern sie Euch dienen…


Auch mit 70 möchte ich keineswegs in Pension, sondern mehr in mich gehen – und was ich dabei entdecke, weitergeben - am Feld ansteckender Gesundheit noch mit bauen – mich auch zukünftig nicht verbiegen lassen und Euch Mut zusprechen, Euch nicht zu fürchten, sondern dem eigenen Wissen und Gewissen zu trauen und zu folgen, den eigenen Weg nicht nur zu suchen, sondern zu finden und vor allem zu gehen. Dschalāl ad-Dīn Rūmī sagt es so unübertroffen: Hör auf Gott zu suchen, suche den, der sucht.


Der uralt gewordene deutsche Exkanzler Helmut Schmidt erinnerte mich in seiner hanseatisch-trockenen Art immer an meinen Hamburger Vater, wenn er sagte: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“ Ok, kommt gern zu mir.

Aber noch wichtiger: Wer keine Visionen hat, sollte erst recht zum Arzt gehen. Also kommt gern alle zu mir auf die richtige Online-Frequenz oder direkt nach TamanGa, wo ihr, auch wenn ich mal nicht (mehr) vor Ort bin, meinen Geist findet.


Ich begleite Euch gern und lass mich auch gern noch weiter von Euch begleiten…


Euer Ruediger