• Ruediger Dahlke

Glücklich mit mir selbst



Unsere Zeit bestimmt seit einiger Zeit ein starker Trend zum Single-sein. Immer mehr Menschen fühlen sich dadurch einsam oder zumindest allein und viele auch allein gelassen und verlassen, nicht nur von PartnerInnen, sondern zunehmend auch von ihren Regierungen.


Mein Buch will und kann helfen aus der Einsamkeit ins bewusste Alleinsein hinüber zu wachsen. Allein sind wir alle am Anfang bei der Geburt, wenn wir allein, wenn auch unterstützt von unserer Mutter, den Kopfsprung ins Leben wagen, und ganz am Ende gehen wir auch wieder allein. Insofern ist es gut und wichtig, mit dem Alleinsein spielen zu lernen. Wir sind nicht nur anfänglich und letztlich auf uns gestellt und Solisten, sondern auch immer wieder in entscheidenden Lebens-Übergängen und –krisen.


Tatsächlich lernen wir uns allein am besten kennen und das sollten wir unbedingt tun, gerade auch als fast zwingende Voraussetzung für Beziehung und Gemeinschaft.


Wer sich selbst nicht kennt und sich selbst nicht be-ja-en kann, wird auch zu anderen nur halbherzig Ja-sagen können.

Die Spielregeln des Lebens gelten für Solisten und Partner gleichermaßen, aber erstere können sie sogar leichter umsetzen, wenn sie sich dieser Aufgabe bewusst stellen.

Für beide ist es gleichermaßen entscheidend, den Schritt aus Routinen in Rituale zu verwirklichen. Insofern ist es ein Buch für Solisten und Partner, zeigt aber deutlich, dass diejenigen, die Alleinsein gelernt haben, auch die besseren Partner abgeben.


Wer das Leben als Reise erkennt, wird im Buch die Vorteile beider Lebensarten verstehen lernen, und auch die Chance sehen, sich aus beiden Seins-Formen das Beste zu nehmen und daran zu wachsen. Jede Partnerschaft wird von bewusst gewählten Phasen des Alleinseins profitieren, wie auch bewusst gewähltes Alleinsein an Beziehungs-Zeiten wächst. Der zauberhafte Schweizer Film „Broken Silence“ zeigt das am Beispiel eines Kartäuser-Mönchs, der, um sein Kloster zu retten, auf Weltreise geht und dabei seine Seele rettet durch eine kurze wundervolle Beziehung, bevor er wieder in seine Kartause heimkehrt.

Der für viele noch wichtigere Film „Die Braut, die sich nicht traut“ zeigt wie entscheidend es ist, sich selbst kennen und zu sich ja-Sagen zu lernen, bevor frau es zu jemand anderem sagt.


Das Gesetz der Polarität erfordert aber auch, Nein-Sagen zu lernen, was Partner wiederum leichter aneinander lernen können.

Wer sich die Freiheit zum Alleinsein nimmt, bekommt damit auch alle Verantwortung für sich. Er erspart sich damit die Illusion, glücklich durch Änderung des Partners zu werden und erkennt – notgedrungen – dass er sich ändern muss, wenn er die Welt ändern will. Das können Partner aber auch gut in Phasen von Alleinsein erkennen.


Quasi nebenbei zeigt das Buch wie wesentlich es ist, sich selbst sehen zu lernen und Zeugen-Bewusstsein zu entwickeln, Ordnung ins Leben zu bringen, und Erfüllung zu finden und auf allen zwölf Lebensbühnen aus-gelassen zu tanzen, sich aus dem Entwicklungs-Kreis in eine Spirale zu erheben und Eins zu werden mit sich und den anderen. Dabei kann man sich von einem Partner stören und helfen lassen. Das Buch legt – auch an Hand vieler Übungen – nahe, entweder Letzteres zu wählen oder allein zu gehen, um glücklich mit sich selbst zu werden.


Mehr dazu in meinem neuen Buch "Glücklich mit mir selbst", erhältlich ab 7.Juni in unserem Shop.

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