• Ruediger Dahlke

Das Geheimnis der Lebensenergie

Wer sich bei uns im Westen mit Lebensenergie beschäftigt, riskierte zumindest in der Vergangenheit viel.


Der deutsche Physiker Prof. Dr. Fritz Albert Popp, war – auf biophysikalischer Ebene – ebenfalls fasziniert von der Lebensenergie und ihrer Quelle. Das führte zum Verlust seiner Professur in Deutschland und einer Fülle von Widerwärtigkeiten und Ungerechtigkeiten wissenschaftlicher Kleingeister, die ihn wohl letztlich zur Flucht in die Demenz bewegten. Aber vorher hatte er noch die Bioluminiszenz, das Leuchten des Lebens, in allem organischen Material belegen können. Er war damit – auf den Spuren des Nobelpreisträgers Erwin Schrödinger – seinen Kollegen so weit voraus, dass es wahrscheinlich lange dauern wird, bis er die verdiente An-erkennung für sein Lebenswerk erhält.


Die Schulmedizin hat die Lebensenergie bisher nicht einmal als wichtig erkannt. Zu Goethes Zeit gab es noch die Idee vom sogenannten Arkanum, der Lebensenergie spendenden Medizin. Seitdem ging diese Vorstellung immer mehr verloren. Immerhin verdankte Goethe einem besonderen Arkanum sein Leben, wie er in jungen Jahren nach schwerer Krankheit bekannte. Heute sind uns nur Reste alchemistischer Ansätze erhalten wie von Alexander von Bernus, der im letzten Jahrhundert in seinem Soluna-Laboratorium noch diesen Anspruch vertrat.


Energie- und Informations-Medizin kann sich heute wohl vor allem über die Ernährung durchsetzen, da wir auf anderen Ebenen noch nicht weit genug sind oder schon zu weit weg von der großen Mehrheit. Tatsächlich gibt es in der Komplementärmedizin eine Informations-Medizin etwa im Bereich Radionik und diverser computerbasierter Systeme, die noch mehr in Nischen arbeiten als die Schwingungstherapien auf den Spuren von Morell und Raschke mit Geräten von Mora bis Bicom. Information und Energie sind offenbar sehr eng verbunden.

Nicht zu übersehen ist, dass die Schulmedizin mit der Genforschung an Menschen ebenfalls Tendenzen in Richtung Informations-Medizin entwickelt, welche im Bereich der Pflanzenzüchtung schon weit gediehen sind.


In der Komplementär-Medizin läuft es heute bestenfalls auf Energie-Steuerung hinaus, etwa in der Akupunktur der TCM.

Der grundsätzlich andere Weg zielt darauf, von außen Lebensenergie zuzuführen. Im spirituellen Bereich wären das Übungen wie Shaktipad, Energie-Übertragungen von verwirklichten Meistern, oder Energiespenden von Geistheilern.

Ansonsten spielt noch die Kultivierung des Atems eine Rolle, um sich an die Lebenskraft Prana anzuschließen. Tatsächlich ist der Weg des „Verbundenen Atems“ eine wundervolle Möglichkeit, sich mit Lebensenergie zu verbinden und neu aufzutanken. Insofern empfinde ich es als Geschenk, dass es dazu heute so viele Möglichkeiten gibt.


Der für uns nachvollziehbarste und verständlichste Weg geht aber über Ernährung, die uns zweifelsohne Energie liefert.


Dieses Thema wird in dem Buch „Geheimnis der Lebensenergie“ behandelt. Ernährung ist für viele heute der faszinierendste Ansatzpunkt, weil er materiell ausgerichteten Zeiten entgegenkommt und weil wir da so gut und leicht so vieles bewegen und ändern können.


Es ist leicht erkennbar die Sonne und ihre Energie, die alles Wachstum auf Erden in Gang bringt und den Pflanzen ermöglicht aus Wasser, Kohlendioxid (CO2) und einigen Mineralien, vor allem Glucose (Zucker) aufzubauen. Alle Säugetiere brauchen letztlich Pflanzen zum Leben, ob sie sie direkt aufnehmen wie Pflanzenfresser und Veganer oder erst andere fressen, die vorher Pflanzen gefressen haben, wie Raubtiere und Alles(fr)esser.


Vieles spricht inzwischen dafür, dass es günstiger und gesünder für uns ist, uns vom Anfang der Nahrungskette zu bedienen, allein schon weil sich mit ihrer Verlängerung immer mehr Gifte anreichern. Am besten weil gesündesten ist demnach dran, wer direkt Wildpflanzen und –kräuter zu sich nimmt. Wer dagegen uralte Löwen und Tiger isst, bekommt alles an Giften mit, was diese und all ihre Beutetiere im Laufe eines langen Lebens gefressen und in ihren Geweben angereichert haben. Nun mag man das übertrieben nennen, weil das niemand tue. Aber wer Fische isst, macht genau das. Sie sind mehrheitlich Räuber und inzwischen uralt. 80 % der Meeresfische sind über 100 Jahre, weil sie aus Tiefen zwischen 1500 und 2000 Metern stammen wegen leergefischter Oberflächengewässer.