Das Buch Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben: Polarität – Resonanz – Bewusstsein und wie es dazu kam

Jedes Spiel hat Regeln. Man kann sie von vornherein lernen. Dann wird man von Anfang an erfolgreich mitspielen. Das ist mit Abstand die beste Variante. 

Man kann die Regeln aber auch erst während des Spiels durch Versuch und Irrtum lernen. Dann wird man oft neben sich stehen und der Spielverlauf wird an einem vorbei gehen. Das kann dauern und ist fast immer mit schmerzhaften Erfahrungen und Misserfolgen verbunden. 

Schließlich ist es als dritte Variante auch möglich, die Spielregeln zeitlebens gar nicht zu lernen. Dadurch wird man an den Rand es Lebens geraten, von anderen als störend empfunden und beiseite gedrängt. Oft ist es verbunden mit lebenslangem Klagen und Jammern und einem gewissen Neid auf diejenigen, die die Regeln kennen und erfolgreicher mitspielen. Die Evolution hat dafür gesorgt, dass diejenigen, die sich gar nicht an die herrschenden Regeln anpassten, auf der Strecke blieben. Was aber im Großen im Laufe von Jahrmillionen passierte, ereignet sich auch im Kleinen im individuellen Leben. Und all das gilt für jedes Spiel von Mensch-ärgere-Dich-nicht bis zu Monopoly, und natürlich auch für Lila, das Spiel des Lebens, wie die Inder es ganz unumwunden nennen. 

Die erste Variante ist selten, denn wo wären die Eltern, die ihren Kindern die Lebensgesetze gleich mit auf den Weg geben könnten? Natürlich ist es die mit Abstand beste Variante und „Krankheit als Sprache der Kinderseele“ regt das natürlich mit Nachdruck an. 

Die zweite Variante ist häufiger und wäre noch zu differenzieren in denjenigen, die einzelne Gesetze durchschauen lernen und denjenigen, die alle und vor allem die unter ihnen herrschende Hierarchie verstehen lernen. In diesem Zusammenhang drängt sich die Definition des schamanischen Lehrers von Carlos Castaneda, Don Juan, auf. Der geht davon aus, dass die große Mehrheit der Menschen wie das Wild zeitlebens gefangen in den eigenen Mustern und Instinkten bleibt. Eine kleine Gruppe von Menschen schwingt sich zu Jägern auf, die einen Teil der Wirklichkeit durchschauen und deshalb z.B. dem Wild aufzulauern lernen. Dann gibt es noch eine winzige Gruppe, die sogenannten Krieger (des Lichts ließe sich ergänzen), die so mächtig werden, dass sie sich vor niemandem beugen und so demütig, dass sie niemandem erlauben, sich vor ihnen zu beugen. 

Diejenigen, die z.B. kürzlich das Gesetz der Entsprechung gelernt und verstanden haben, entsprächen in diesem Bild den Jägern. Sie werden einiges Wild erlegen und einigen Erfolg haben, wie es das Buch „The Secret“ darstellt, aber sie sind weit entfernt, das Ganze zu durchschauen, und in ziemlicher Gefahr, nicht weil die Krieger ihnen bös wollen, sondern weil das mächtigere Polaritätsgesetz ihnen mit dem eigenen Schatten droht, ohne dass sie das durchschauen können. 

In der Welt haben wir traditionell die riesige Gruppe derjenigen, die auf der Wildebene ausgeliefert bleiben und zeitlebens wenig verstehen. Die viel kleinere Gruppe der Jäger hat in den letzten Jahren viel Zulauf bekommen. Aber es ist noch nicht entschieden, wie viele sich von der Jäger-Ebene auf die der Krieger (des Lichts) aufschwingen, um das Ganze zu durchschauen. 

Persönlich hab ich in meinem Leben leider die erste Variante verpasst. Meine Eltern konnten mir die Regeln des Lebens gar nicht beibringen, weil sie sie selbst gar nicht kannten. Insofern ging ich so blind wie der Rest ins Rennen und lernte langsam und durch Versuch und viele Irrtümer. Zwar verstand ich - wie die meisten - die Verkehrsregeln für die Führerscheinprüfung, aber schon die des partnerschaftlichen Verkehrs brachte mir niemand mehr bei. Was ich diesbezüglich gelernt hatte, erwies sich obendrein als falsch. Es war keineswegs so, dass wir Jungen uns die Mädchen aussuchten, um die Frau fürs Leben zu finden. Erstens suchten wir noch gar keine Frau fürs Leben, zweitens wurden wir viel eher ausgesucht. Als ich das dritte mal am selben Punkt einer Partnerschaft scheiterte, ergab sich die übliche Wahl, ab jetzt auf Mädchen zu projizieren, nach dem Motto „Mädchen sind soundso…“ oder mir an die eigene Nase zu fassen. 

Zum Glück konnte ich mich zu der schmerzlichen Erkenntnis durchringen, dass mein Scheitern ganz wesentlich mit mir zusammenhing, was mich nach therapeutischer Hilfe suchen ließ und in eine Psychoanalyse mündete. Ähnliche Erfahrungen der immer gleichen Fehler bestimmten meine Schul- und die ersten Studienjahre. Irgendwann aber kam der Punkt, wo ich – angeregt durch den sich bandwurmartig und träge durch mein Leben ziehenden Psychoanalyse-Versuch - merkte, dass es eine Gemeinsamkeit in all meinem Scheitern, meinen Irrtümern und Missverständnissen gab. Ich entdeckte – auch angeregt durch das Lesen alter Schriften und ein Interesse für die alte Medizin eines Paracelsus - die Polarität. Im Gymnasium hatte ich bei der Lektüre des Faust den entscheidenden Satz Mephistos „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“ noch nicht verstanden. Ich war noch nicht reif, weil vom Schicksal noch nicht ausreichend weich geklopft, für die Erkenntnis der Polarität.

Rückwirkend betrachtet begann sich mit dem Verständnis der Polarität für mich alles grundsätzlich zu wandeln, Partnerschaften, aber auch das Studium und das Verständnis der Medizin. Durch das Spiel mit den Gegensätzen verstand ich plötzlich nicht nur die große Welt, sondern auch mich selbst und meine kleine Welt viel besser, was mich auch in der äußeren Welt erfolgreicher machte. 

Hatte ich mich bisher immer gewundert, warum ausgerechnet sich christlich nennende Politiker immer wieder alle Tierschutzbestrebungen verhinderten, war es mir nun schlagartig klar. Als engagierter Tierfreund hatte ich das bis dahin nicht verstehen können und wollen, warum denjenigen, die unter demselben Symbol wie Franz von Assisi durchs Leben reisten, so mit den uns anvertrauten Kreaturen umsprangen. Jetzt wurde es mir schlagartig klar, und dass es natürlich auch Christen waren, die Inquisition und Kreuzzüge zu verantworten hatten, verstand ich nun. Sie waren ihrem Schatten aufgesessen.

 

Nach dem Verständnis der Polarität wurde mir nicht nur das Schattenkonzept C.G. Jungs schlagartig bewusst und verständlich, auch die mich faszinierenden Schriften von Siegmund Freud bekamen neuen Sinn. Wenn ich an all den Stellen, wo Freud von Sexualität sprach, was mir manchmal wirklich zu weit hergeholt erschien, das Wort Polarität einsetzte, bekamen seine Erkenntnisse plötzlich einen viel umfassenderen und tieferen Sinn.

So eröffnete das Verständnis der Polarität mir Tür auf Tür, und mir wurde klar, dass es sich um das umfassendste Gesetz überhaupt handelte. Darüber hinaus gab es nur die Einheit, von der alle Religionen wissen und auf ihre eigene Art Zeugnis ablegen. Die Einheit war hinter und in allem und durchdrang selbstverständlich alles. Aber darunter stoßen wir ständig auf die Polarität, jenes Gesetz, das unsere Welt der Gegensätze bestimmt.

 Jetzt wurde mir klar, warum Christus beim letzten Abendmahl den Teufel als Herrn dieser Welt bezeichnete. Wie Goethes Mephisto im Faust beherrscht er als Herr der Polarität die gegensätzliche Welt. Und natürlich bezog sich der andere Christus-Satz „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ auf die Einheit.

Aus diesen Erkenntnissen gewannen meine Psychotherapieversuche eine ganz andere Tiefe, und ich konnte mich aus der Analyse lösen und wurde reif für die Reinkarnations-Therapie, die die Welt der Gegensätze mit einer spirituellen Dimension verbindet, die selbstverständlich auf die Einheit zielt. 

Wem das Polaritätsgesetz in Fleisch und Blut übergegangen ist, fallen die anderen Gesetze wie reife Früchte in den Schoß. 

Nachgeordnete Gesetze, wie vor allem das der Resonanz, kommen hinzu. So kam in meine Welt und in mein Leben erstmals Ordnung. Ich konnte verstehen, warum mir widerfuhr, was mir widerfuhr und es deswegen auch akzeptieren und in einem dritten Schritt schließlich mit Änderungen beginnen. Jetzt ging es erstmals wirklich einen Schritt weiter und ich fing an, ganz bewusst entsprechende Resonanzen zu entwickeln, die mich mit entscheidenden Menschen und Situationen zusammenbrachten. Schlagartig hörte ich auf, Spielball meiner eigenen zurückliegenden Geschichte zu sein, und begann immer aktiver mitzuspielen und meine eigenen Muster zu durchschauen. Genau das wurde auch der Ansatz meiner Beratungen, Therapien und Ausbildungen. 

Ein Vierteljahrhundert brachte ich die oben skizzierten Schritte, die sich mir durch die Entdeckung der Gesetze eröffnet hatten, anderen Menschen bei. Das Seminar „Archetypische Medizin I“ vermittelte eine Woche lang die Gesetze der Polarität und Resonanz, das Gesetz des Anfangs und das des Teils im Ganzen, das Pars-pro-toto-Gesetz, und schaffte Bewusstsein für Felder, Symbole und Rituale. So entstand eine verlässliche Basis, auf der viele engagierte Teilnehmer ihr neues Lebens- und Weltverständnis aufbauten. Rückwirkend und nach Ende dieses Seminar bin ich froh über diesen Weg, der viel Energie in den Anfang und die Grundlagen investierte und damit spätere Entwicklungen in erstaunlichem Ausmaß ermöglichte und befruchtete. Wenn ich heute Mitstreiter suche oder über Projekte wie eine Lebensgemeinschaft nachdenke, sind es selbstverständlich die Menschen aus diesen Ausbildungen, die mir in den Sinn kommen, mit denen ich mir vorstellen könnte, auf einer entwickelten Basis Schritte zu machen. 

Nach diesem Vierteljahrhundert inspirierender Arbeit im kleinen Kreis war für mich persönlich die Zeit reif, diesen intensiven Lehrgang über 8 sich auf mehrere Jahre ziehende Wochen zu beenden und die Basis noch einmal – hoffentlich! - enorm zu vergrößern. Das Ergebnis ist das jetzt vorliegende Buch „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben: Polarität – Resonanz – Bewusstsein“, das den gesamten Stoff dieses Grundlagenseminars mit allen Übungen, Folien und Bildern enthält, und in den dazu gehörigen drei CDs zu Polarität, Resonanz und Bewusstseins-Feldern die notwendige praktische Ergänzung bietet. Damit ist es möglich, sich in Eigenregie die Grundlagen für ein umfassendes Weltverständnis von der materiellen Ebene über die der Seele bis in geistig-spirituelle Welten zu schaffen. Wie im zugrunde liegenden Seminar ergänzen sich dann über Buch und CDs Theorie, Übungen und praktische Erfahrungen in den Seelen-Bilder-Welten. 

Diesbezüglich möchte ich dem Verlag und dort besonders dem Wegbegleiter über mehr als drei Jahrzehnte, Gerhard Riemann, danken, dass er es mir ermöglichte, entgegen den sonstigen Gewohnheiten bei Goldmann, ein Buch zu machen, in dem ich alle farbigen Bilder und aufwendigen Übungen unterbringen konnte, das die notwendige Länge hat, und trotzdem unter 20 Euro kostet und damit allen erschwinglich bleibt.

Ende der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts hatten Gerhard Riemann und ich uns in den frühen Dethelfsen-Seminaren kennengelernt. Und schon einmal, Mitte der Achtziger Jahre, hatte er mir mit „Mandalas der Welt“ ein ungewöhnliches Buch ermöglicht, das die meisten Verlage mit dem Argument abgelehnt hatten „Malbuch für Erwachsene geht nicht!“ Als es zur Basis der Mandala-Mal-Welle wurde, erlebten wir, wie Verlage, die das Original abgelehnt hatten, es später kopieren ließen. 

Nun ist es meine noch größere Hoffnung, dass das vorliegende Buch über die Gesetze und damit die Grundlagen unserer Welt einen ähnlichen Weg nimmt und der Welle der Gesetzes- und Regelbücher neue Kraft verleiht, vor allem weil es weit über „The Secret“ und die Bücher zum Resonanzgesetz hinausgeht, das noch wichtigere Gesetz der Polarität einbringt und damit die Hierarchie der Lebensregeln wieder in (die angestammte) Ordnung bringt.

Mein Leben hat  mit diesem Schritt der Erkenntnis entscheidende Impulse erhalten und sich zum Besseren gewandelt. Das wünsche ich auch all meinen hoffentlich zahlreichen LeserINNEn. Und sagen sie es doch bitte auch ihren männlichen Partnern weiter. Denn auch diese Erkenntnis ermöglicht das Buch, dass wir - jenseits von Konkurrenz - mit Synergien so viel besser fahren - auf unserem eigenen Lebensschiff, aber auch auf dem gemeinsamen Raumschiff „Erde“. Auch dafür ist die Zeit reif, zu erkennen, dass das Prinzip der Liebe und Kooperation letztlich mächtiger ist als die Darwinsche Vorstellung vom Gesetz der Dominanz des Stärksten. 

Hier liegt unsere eigentliche Chance in der heutigen reichlich vertrackten Situation. Und so endet das Buch der Schicksalsgesetze und Spielregeln fürs Leben nicht zufällig mit dem Thema Liebe, das sich aus dem Verständnis des Resonanzgesetzes entwickelt, durch die Polarität seine Tiefe findet und über moderne Biochemie immer zugänglicher und besser beeinflussbar wird. Das theoretische Verständnis der Gesetze ermöglicht so beglückende Lebenspraxis. Beides wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Natürlich wäre es noch besser, schon kleine Kinder im Bewusstsein der wesentlichen Gesetze aufwachsen zu lassen im Sinne der ersten Variante. Für uns ist dieser Zug aber natürlich abgefahren. Es bleibt Ihnen aber die Chance, wie mir - später, aber eben nicht zu spät - Verständnis für die tieferen Zusammenhänge dieser Welt und der eigenen inneren Welt zu erlangen und dem eigenen Leben eine neue verlässlichere Basis zu geben, auf der es große Freude macht und irgendwann zu Liebe wird.

Ihr Ruediger Dahlke

Aus der DAHLKE-INFO vom 22. September 2009

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