Jahresausblick 2004

Der US-amerikanische Machbarkeitswahn hat neben Wirtschaft und Freizeit auch die Medizin erfasst und feiert hier eigentümliche Triumphe. Er bringt inzwischen die skurrilsten Stilblüten chirurgischer Kunst hervor. Männer lassen sich zunehmend „hübscher“ zurechtmachen, indem sie sich etwa einen Waschbrettbauch operieren lassen. Von anderen Stellen abgesaugtes Fett wird unter ein Goretexgerüst gespritzt und vermittelt auf die Entfernung den Eindruck einer festen Mitte. Fett vom Doppelkinn oder der Hüftspeck werden schon länger und immer häufiger abgesaugt. Ein fliehendes Kinn auf- und manche große Nase abgebaut. Die Tendenz für die große Mehrheit der Menschen ist - von allen konjunkturellen Schwankungen abgesehen - klar: Weniger Arbeitszeit - mehr Freizeit. Die Frage lautet lediglich: Wird es weiter und auf die Dauer möglich sein, bei immer weniger Arbeitszeit immer mehr Geld zu verdienen? Die Null-Stunden-Woche der Arbeitslosigkeit beschert vielen bereits eine makabre Antwort: für gar keine Arbeit weniger Geld. Selbst diese Gleichung kann offenbar auf Dauer nicht aufgehen. Eigentlich wissen wir alle, dass es auf lange Sicht nur eine befriedigende Lösung geben kann: für sinnvolle Arbeit den entsprechenden Lohn.

Wahrscheinlich wissen es sogar jene Gewerkschafter, die ihre Denkmuster in einer Zeit geschmiedet haben, in der es noch darum ging, reichlichen Überfluss gerecht zu verteilen. Kann Recht auf Arbeit das Recht auf die gewünschte oder gewohnte Arbeit sein? Kann es ein Recht Einzelner oder von Gruppen geben, Kohlen und Erze zu fördern, die nicht mehr gebraucht werden, Stahl zu kochen und Maschinen zu konstruieren, die niemand mehr bezahlen will, Kampfflugzeuge zu bauen, zur Abschreckung nicht mehr vorhandener Gegner? Hier wird wahrscheinlich Umdenken notwendig sein, und wir sehen überall wie schwer das fällt und was für Widerstände es hervorruft.

O ffenbar kommt eine Zeit, wo viel zu viele viel zu viel Zeit haben, sich aber materiell nicht mehr alles leisten können. Bleibt das Materielle an erster Stelle in der Werteskala, wird das für viele eine bittere Zeit, die sich über Mangel definiert. Theoretisch könnte es natürlich auch eine Zeit der Chancen sein, wenn andere Werte und Themen in den Vordergrund träten. Plötzlich gäbe es Zeit, sich ihnen zu widmen.

Auf der anderen Seite der gesellschaftlichen Medaille werden immer weniger Menschen immer weniger Zeit haben und ihren Stresspegel noch weiter hochschrauben. Wo Konzerne große Teile ihrer Belegschaften einsparen und sogar Manager aussortieren, werden die wenigen oben immer mehr Verantwortung zu tragen haben. Sie werden sich auch in Zukunft alles leisten können, aber kaum noch Zeit dafür haben. Vor allem werden sie, die sich sehr viel Neid hart erarbeiten, und kaum noch Lebensgenuss dafür bekommen, sich auch die Verantwortung aufbürden für all die Prozesse der Verelendung im Rahmen der Druckerhöhung. Wer aus immer weniger Menschen immer mehr herauspressen will, muss das natürlich mit all den wirtschaftlichen und menschlichen Konsequenzen verantworten. Wenn wir hören, dass 80 % der Fusionen wirtschaftlich scheitern und wissen, dass 100 % menschlich scheitern, kann man ermessen, was hier zusammenkommt.

Der Workaholic, den diese Gesellschaft bisher in höchsten Ehren hält, wird in solchen Zeiten zu ihrem Feind, nimmt er doch geradezu süchtig anderen die so dringend benötigte Arbeit weg. Andererseits verwalten im Augenblick relativ wenige Workaholics die noch vorhandene Arbeit. Das viel gepriesene Arbeitstier als Gesellschaftsschädling - diese Sicht fordert vor allem von diesen "Leistungsträgern" Umdenken.

Der Mensch ohne Feierabend wird in jedem Fall krank, ob das daran liegt, dass er nicht aufhören kann zu arbeiten oder gar nicht erst anfangen darf, bleibt sich letztlich gleich. Ob der Leistungsträger sich unter selbiger krümmt oder der Arbeitslose unter der Bürde des Nicht-gebraucht-werdens, ist seelisch ähnlich zu bewerten, und beide kommen jedenfalls nicht zu sich.

Wir stecken in einem schwierigen gesellschaftlichen Prozess mit Reduzierung, Rationalisierung und Schrumpfung, der viel Ähnlichkeit mit einer Fastenkur hat. Dem Fastenarzt drängt sich da natürlich die politisch ketzerische Frage auf, ob das nicht sehr gesund sein könnte im Sinne einer Gesundschrumpfung. Einem überladenen Körper bekommt nach einer Zeit der Überfülle, ja der Völlerei nichts so gut wie einmal rundherum loszulassen und zu fasten. Während er das angesetzte Fett in einem langsamen aber zielstrebigen Prozess verbrennt, kommen auch Seele und Geist wieder zu sich, und hier liegt die große Chance solch einer Zeit: Wenn dabei nämlich nicht nur die Hose, sondern auch das Bewusstsein weiter wird, was bei bewusstem Fasten kaum zu vermeiden ist, sind die Chancen für eine Neuorientierung gut. Denn Körper, Seele und Geist erleichtern sich nicht nur, sie reinigen und regenerieren sich auch in einem erstaunlichen Maße. Seit 25 Jahren erlebe ich mit, wie wir am Ende unserer Fastenseminare 4 bis 5 Menschen gewichtsmäßig einfach weggefastet haben, und trotzdem fehlt niemandem etwas Wesentliches – im Gegenteil, jede® Einzelne ist wesentlicher geworden.

Das mag eine nette Metapher sein, aber konkret hilft das der Gesellschaft nicht weiter, mag man einwenden. Dabei könnte es ihr sehr weiterhelfen, allerdings müssten wir uns trauen, ganz konkret zu werden und radikal zu denken. Das an die Wurzeln gehende Denken schätzen wir aber leider nicht und folgen lieber phänomenalen Ideen. Die allerdings bleiben - nomen est omen - an der Oberfläche und werden weiterhin wie alle gutgemeinten Appelle an Opferbereitschaft und Flexibilität nichts fruchten. Alle wirklichen Lösungen fangen bei den Einzelnen an oder gar nicht.

Angenommen wir würden - unter dem warnenden Gezeter der Ärztemehrheit versteht sich - wirklich kollektiv und konkret fasten, wären die Ergebnisse mit Sicherheit verblüffend. So schwer wäre es nicht, gäbe es doch nicht nur in der christlichen, sondern auch in jeder anderen großen Religion Erfahrungen einer langen und bewährten Tradition und die entsprechenden einfachen Anweisungen. Es gibt sogar Kulturen, die soetwas bis in unsere Zeit gelebt haben, wie das kleine Himalaya-Volk der Hunzas, das regelmäßig im Frühjahr fastete und weder Krebs noch eine unserer üblich gewordenen Zivilisationskrankheiten kannte. Die Menschen waren überaus gesund an Leib und Seele; selbst Kriminalität war ihnen fremd.

Der entscheidende Unterschied zwischen den Hunzas und uns ist nun nicht deren regelmäßiger Nahrungsverzicht, sondern die aus dem Fasten erwachsene innere Haltung. Diese Menschen besaßen wenig und lebten materiell gesehen dürftig, passend dazu hatten sie geringe materielle und enorme spirituelle Ansprüche. Sie sahen keinen Grund zum Jammern, sondern genossen ihr einfaches Leben. Wir dagegen haben materiell enormen Überfluss und noch höhere Ansprüche, sind spirituelle Analphabeten, können unseren Überfluss nicht genießen und ganze Länder hallen wider von peinlichem Gejammer auf Höchstniveau.

Die auf uns zukommende Fastenzeit haben wir bitter nötig, ja man könnte sagen, wir haben sie uns redlich verdient. Schön wäre nur, wir würden auch selbst und im übertragenen Sinn davon profitieren. Dazu müssten wir es allerdings konkret angehen lassen mit dem Fasten. Wir würden dabei einiges riskieren, ungefähr genau das Gegenteil von dem, was uns manche Schulmediziner noch immer weismachen wollen.

Wenn Fasten ein regelmäßiges gesellschaftliches Ritual würde, müssten große Teile der Ärzteschaft mit Arbeitslosigkeit rechnen und viele Kliniken schließen, Krankheitsbilder wie Gicht und Altersdiabetes würden verschwinden, wie auch das Gros der Bluthochdruckprobleme und Rheumaerkrankungen. Die Menschen würden auf Dauer gesehen besser, bewusster und weniger essen und ihren inneren Arzt, die jedem Menschen innewohnende Selbstheilungskraft, entdecken. Und sie würden keineswegs - wie häufig befürchtet - in moralin-saurer Daueraskese versinken, sondern im Gegenteil wieder genussfähiger und damit auch zufriedener. Denn nach einer Woche bewussten Fastens ist nicht nur der Gürtel sondern auch das Bewusstsein weiter geworden. Aus solch einer Erfahrung, die man an Leib und Seele erfährt, kann der Mut erwachsen auch wieder Wesentliches zu denken, zu fühlen und zu tun.

Allerdings - und da ist der Haken - erfordert das eigene Initiative und den Verzicht auf das Gesellschaftsspiel der Projektion. Ohne Prophet zu sein, kann man voraussagen, dass diejenigen, die sich auch in Zukunft sich ganz auf den Staat verlassen, verlassen sein werden. Wer weiter nur nach fremder Hilfe ruft, wird in Zukunft vielleicht noch gehört, aber sicher nicht mehr erhört. Nicht weil der Staat nicht wollte, sondern weil er bis über beide Ohren verschuldet ist. Auch hier weiß eigentlich jeder Bürger, was zu tun wäre.

Das Geschrei, das sich momentan erhebt, mutet den Fastenarzt wiederum eigentümlich an: ja, ja, alle sollen abspecken schreit da der linke Oberschenkel, nur ich nicht, denn ohne mich kommt ihr alle nicht vom Fleck. Kommt nicht in Frage, sagt das Doppelkinn, ich habe noch einen legitimen Nachholbedarf. Das Geschrei geht dem Gesäß auf die Nerven und es argumentiert, wenn man es in das Fastenprogramm einzubeziehen wage, würde es streiken und künftig jede Form von Gemütlichkeit verweigern. Der Hängebauch meint gerade in dieser angespannten Situation auf nichts verzichten zu können, und so will auch die Fettleber keine einseitigen Vorleistungen erbringen, vom übergewichtigen Herz ganz zu schweigen. Alle Hinweise, dass Leber und Herz und all die anderen sich ja nur körperlich gesundschrumpfen sollen, sich im übertragenen Sinne aber beliebig ausweiten könnten, verhallen unbeachtet, und überhaupt will niemand als erster einen Schritt in vermeintliches Neuland riskieren. Auch Hinweise, das Angestrebte sei so neu gar nicht, sondern komme dem eigenen Sinn und Wesen sogar näher, werden vom Tisch gewischt. Nachdem man sich gar nicht einigen kann, kommt man wenigstens überein, alle neuen Ideen abzuschmettern, weiter zu jammern und das Gehirn für die Misere verantwortlich zu machen.

Dieses zugegebenermaßen banale Beispiel kann den Kern des Problems deutlich machen und zum roten Faden bei vielen anderen Themen werden. Denn wo wir hinschauen in dieser sicher nicht leichten Zeit, fällt der Blick auf projizierende Menschen, die sich dieser Tatsache nicht bewusst sind. Mutig wird das Gehirn in Gestalt der Regierung haftbar gemacht, dabei spiegelt sie wirklich nur die eigene Misere. Schon ans eigne Gehirn denkt niemand mehr. Dabei wäre es in einer Demokratie so leicht, denn wir selbst haben diese Politiker mehrheitlich gewählt, so wie auch jeder seinen Arzt wählt und letztlich seinen Beruf. Wo wir hinschauen Projektion. Bei den anderen können wir sie gerade noch erkennen, viel wichtiger aber wäre es bei uns selbst.

So glauben die Ärmsten der Armen, die geistig Armen nämlich, ihr eigenes Elend, dieses Gefühl, sich in der eigenen Haut nicht wohl, im eigenen Land nicht anerkannt, sondern irgendwie fremd zu fühlen, und in keiner Beziehung gebraucht zu werden, verschuldeten jene, die sich noch fremder und elender fühlen, die Ausländer. Das Sündenbockmodell, in Deutschland Land bis zur Vergasung erprobt, wird noch viele Todesopfer fordern, wenn wir nicht endlich anfangen, diesen Mechanismus zu durchschauen.

An viel zu vielen Stellen auf der Welt glauben unbewusste Menschen, die Schuldigen für die eigene Misere in anderen Volksgruppen zu finden und schlagen in Eigenblindheit auf die Sündenböcke ein. Fast alle Kriege gehen auf solche Projektionen zurück. Bei den augenblicklichen wird es lediglich besonders deutlich, weil das Strickmuster so verblüffend ähnlich ist.

Die USA haben ihre Denkfehler angesichts des Vietnamkrieges nie begriffen und haben sich so reif für ihr heraufdämmerndes Irak-Fiasko gemacht. Am Ende werden sie sich mit eigener Hilfe ihre Horrorvision vom Irak schaffen. Schon jetzt gibt es mehr Al Kaida-Terroristen im Irak als je zuvor, zu guter letzt wird dort – falls man der Demokratie wirklich zu ihrem Recht verhilft – ein fundamentalistischer Schiitenstaat entstehen. Dabei wäre es so einfach für die USA, denn der „American way of life“ erobert sich ganz von allein die Welt, es bräuchte all die Bush-Kriege mit ihrer Rumps-Bums-Politik gar nicht.

Die Politik selbst liefert eindrücklichen Anschauungsunterricht, wo platte Projektion auf die Dauer hinführt. Sie wird einfach entsetzlich langweilig für jeden der den einfachen Mechanismus durchschaut. Selbst dickste Fehleinschätzungen und Lügen werden nicht mehr eingestanden, sondern munter auf den politischen Gegner projiziert. Stundenlange Parlamentsdebatten, die sterbenslangweiligen Palaver vor und nach der Wahl, die berüchtigten Schlammschlachten der Wahlkämpfe und fast jedes telegene politische Rededuell sind jeweils in einem Wort zusammenzufassen: Projektion. Mehr oder weniger frech und unverfroren aber in der Sache sind sich eigentlich alle einig: es wird für viel Geld völlig sinnlos projiziert.

Die Hoffnung, dass der Bürger darauf weiterhin reinfällt, scheint sich nun allerdings nicht mehr zu bestätigen. Das Stimmvieh ist erwacht und durchschaut das langweilige Spiel. Und weil es das eigene Muster ist, wird es enorm wütend und projiziert gleich weiter: es ist politikverdrossen. Das ist das beste Zeichen seit langem, nur müssten die Menschen noch weitergehen und denselben fatalen Mechanismus auch im häuslichen Parlament entlarven und bei sich selbst. Soweit wird es aber so schnell leider nicht kommen, denn Projektion lebt davon, dass man sich selbst gerade nicht mit einbezieht.

So sind denn die politischen Aussichten für das Jahr 2004 wieder leicht zu erkennen: es wird genau wie bisher viele - meist sogar gut gemeinte - Versuche bringen, die drängenden Probleme vor sich herzuschieben. Bestimmte Reizfiguren werden weiter reizen und anlässlich von Wahlen wird der eine oder andere Denkzettel ausgeteilt. Das wird bei den Politikern wohl auch weiterhin nicht zum (Um-)Denken führen, wie ja auch bei den Wählern nicht, sondern zu noch mehr vom selben Muster: Projektion nach der bayrischen Vorlage: Mir san mir, die andern, die san blöd und in diesem Fall auch noch Schuld. Und bei all dem sollten wir natürlich nie vergessen, dass wir genau die Politiker haben, die wir verdienen, genau die Wirtschaftsbosse, Ärzte, Pfarrer usw.

Zu den weiteren Aussichten: der äußere Fortschritt wird sicher eindrucksvoll weiter fortschreiten (von den Menschen), denen es davon natürlich nicht besser gehen wird, im Gegenteil: Je mehr wir z.B. in der Medizin und hier insbesondere in der Gentechnologie dazulernen, desto unlösbarer werden unsere Probleme werden. Unser Anspruch an die Wissenschaft, das Leben immer leichter zu machen und uns alle Lernschritte abzunehmen, wird lediglich den Druck des Schicksals auf die Einzelnen erhöhen: Ob wir wollen oder nicht, wir werden weiter lernen müssen, jeder für sich, und so könnten wir es eigentlich gleich alle zusammen sehr bewusst machen.

Diese Zeit ist reif für die Wiederentdeckung der Eigenverantwortung - gerade dadurch könnte dem Zerfall und der Vereinzelung entgegengewirkt werden. Wenn wir versuchen, die Dinge mit äußeren Maßnahmen zu zwingen (wie die europäische Vereinigung), werden wir an innerer Zerrissenheit zugrunde gehen. Wenn wir aber mit uns innerlich ins Reine kämen und uns einig würden, könnten wir auch äußerlich zusammengehen oder es uns sogar in Frieden leisten, getrennt zu bleiben. Es wäre bestimmt nicht falsch, zum Neuen Jahr nicht nur ein paar Knallfrösche, sondern auch neue Ideen zu zünden - eigene vielleicht sogar - und die entsprechenden Vorsätze an sich selbst auszuprobieren.

Die fastende Gesellschaft beginnt mit einem, der bei sich anfängt und aufhört mit der Projektion. Es ist eben nicht so, dass wir uns wesentlich von den Politikern unterscheiden. Deren Wahlversprechen, entsprechen unsere Vorsätze zum Neuen Jahr. Auch damit ließe sich zu Beginn jeden Jahres die Welt retten. Schade nur, dass die Vorsätze eine ähnlich kurze Halbwertszeit haben wie die Versprechen der Politiker. Dahinter steckt weder bei uns noch bei denen böser Wille, sondern Unverständnis bezüglich der herrschenden, vor allem seelischen Mechanismen. Hier anzusetzen wäre der lohnendste Versuch, der allerdings Bewusstseinsentwicklung voraussetzt. Alle Jahre wieder wäre das Neue Jahr eine wundervolle Gelegenheit damit anzufangen.
Es braucht allerdings Mut, sich an die eigene Nase zu fassen. Statt Zigarettenfirmen zu verklagen, könnte man zum Beispiel das eigene Muster hinter dem Rauchen aufdecken und sich andere Einlösungen suchen. Statt Fast-Food-Ketten zu klagen, ließe sich mit mehr (innerem) Gewinn das eigene Essmuster analysieren und Übergewicht in das eigene Idealgewicht wandeln. Statt überall Schuldige zu suchen, wäre die Eigenverantwortung die Erlösung und die Lösung für die meisten Probleme unserer Zukunft.

Literatur
• Ruediger Dahlke: Fasten Sie sich gesund (erscheint im Frühjahr 2004 im Hugendubel Verlag).

Ruediger Dahlke: Rauchen – ein Selbsthilfeprogramm mit Taschenbuch und CD.
Ruediger Dahlke: Das Idealgewicht-Programm – Taschenbuch mit 3 CDs.
Ruediger Dahlke: Woran krankt die Welt?

Aus: DAHLKE-INFO No. 01/04


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