Welt im Umbruch

Die Welt verändert sich rascher als viele wahr- und wichtig nehmen (wollen). Brexit und Trump-Sieg seien einer neuen Daten-Analytik geschuldet, die auf dem sogenannten Ocean-System beruhe und von der Firma Cambridge Analytica vorangetrieben worden sei, die hinter beiden Phänomenen stecken solle. Ich kann das nicht beurteilen, mir aber gut vorstellen. Mit relativ wenigen Daten, die heute via Facebook, Google-Verhalten, wie auch frei verfügbaren Daten-Banken erhältlich sind, lassen sich offenbar Persönlichkeitsprofile verblüffender Treffsicherheit erstellen, mit denen nicht nur Käufer- sondern auch Wählerverhalten beeinflussbar ist. Wo da die Manipulation beginnt, sei dahingestellt. Wenn die US-Demokraten alle Frauen und alle Schwarzen anmailten, war das Raster wohl einfach zu grob. Sollten die US-Republikaner da gezielter vorgegangen sein, war das offenbar wirksamer. Dass bei Wahlen viel manipuliert wird und in USA sowieso nur noch Multimillionäre eine Chance haben, ist lange bekannt. Wenn diese Art Nutzung neuer Daten-Analytik nun vielfach gleich wieder den immer bösen Russen in die Schuhe geschoben wird gegen die immer guten Amerikaner, ist nicht besonders verwunderlich oder originell, sondern das immer gleiche Projektions-Muster. Früher hätte man einfach gesagt: schlechte Verlierer.
Die Welt - auch der Demokratie - verändert sich offenbar rasch und natürlich jammern die Verlierer laut und schweigen die Sieger.

Ähnliche Phänomene erleben wir wirtschaftlich und da kann ich als Mitbeteiligter besser mitreden und Hintergründe durchschauen.
Airbnb ist wohl längst zur größten und effizientesten «Hotelkette» der Welt geworden, ohne nur ein Gebäude zu planen oder zu bauen. UBER verfügt wahrscheinlich inzwischen über die größte Taxiflotte der Welt, ohne nur ein einziges Auto gekauft zu haben.
Die Erklärung ist einfach: gute Ideen mit entsprechender IT-Nutzung führen dazu, bereits vorhandenen Besitz deutlich effizienter zu nutzen.
Bestehende Wohnungen werden untervermietet, Privatautos effizienter genutzt unter Ausnutzung des sowieso gratis vorhandenen Kommunikationsbedürfnisses der Menschen.
Diese auf moderner Datentechnologie beruhenden Geschäftsmodelle schaffen gleichsam aus dem Nichts Kapital und erwirtschaften Gewinne. Und zwar für alle Beteiligten, und das sind viele, und es werden rasch immer mehr. Das ist das Phänomen der Sharing Economy. Da profitieren Wohnungs- und Autobesitzer wie auch Übernachtungs- und Fahrgäste und natürlich die Ideengeber dieser neuen Modelle im Umgang miteinander.
Persönlich habe ich das Phänomen der Sharing Economy am uns alle verblüffenden Erfolg unseres ersten Online-Fastens verstanden und schätzen gelernt. Seit fast vier Jahrzehnten gebe ich ca. 400 Menschen Jahr für Jahr mit Engagement und Hingabe Fasten-Seminare. In den letzten Jahren in der idealen Umgebung von TamanGa, wo alles von der Wasser-Qualität bis zur Frische der Smoothies passt, sogar noch viel lieber und mit noch besserem Erfolg.
Als am ersten Online-Fasten, wo ich mit bis zu 100 Teilnehmer(innen) gerechnet hatte, über 500 mitmachten, war ich völlig überrascht. Als ich anschließend an die Karwoche die Dankesmails sichtete, verstand ich erst langsam, was passiert war und nach der zweiten ebenso erfolgreichen Online-Fasten-Woche im Herbst, weiß ich nun Bescheid.
Wir hatten die wundervolle Idee des Fastens, die so verblüffend in diese Zeit passt, ganz nah zu den Menschen gebracht, in dem wir mittels moderner Möglichkeiten des Internets die Eingangshürde dramatisch minimierten. So konnten plötzlich viel mehr Menschen die Gelegenheit beim Schopf packen. Sie brauchten kein Zimmer zu buchen und sparten alle Reise-Kosten wie auch viel Zeit. Mit dem Preis kamen wir ihnen - der neuen Zeit und dem Internet entsprechend - ebenso weit entgegen. Und sie konnten ihn leicht auf Null drücken und sogar noch dabei verdienen. Über das Partnerschafts-Programm (Affiliate) war das ein Kinderspiel, das ihnen nicht nur Geld sparte, sondern vielen sogar einbrachte. Und sie vergrößerten das Feld des Verständnisses für Fasten um sich herum.
Plötzlich war es etwas wert, gut vernetzt zu sein. Wer seine Blog-Leser mit ins (Fasten)Boot holte, kann an diesen Wochen richtig gut verdienen, indem er möglichst vielen sehr hilfreiche, ja befreiende und gesundmachende Informationen zukommen lässt, für die sie obendrein dankbar sind. Die Liste der Vorteile ist damit aber noch längst nicht vollständig. Die immer knappe Zeit kommt hinzu. Teilnehmer(innen) bzw. User der neuen Zeit wählen sich sehr gezielt aus, was sie brauchen und konsumieren es, wann sie wollen, und können nebenbei noch Hausarbeit machen und ein Auge auf die Kinder haben. So entstand eine verblüffende Win-Win-Win-Situation. Etwas Ähnliches wollen wir auch mit dem Atemfeld und unseren beiden Atemseminaren erreichen.

In mir aber wuchs die Hoffnung, das alte Fasten-Feld des Christentums wieder zu beleben zu aller Nutzen und Wohlergehen. Wir werden in Zukunft in jeder Kar-Woche und eine Woche im Herbst Online-Fasten anbieten. Jeder bekommt all meine Fasten-Vorträge wie in einer TamanGa-Woche und täglich sind wir bis zu anderthalb Stunden live verbunden. Wer mag, kann sich auch die geführten Meditationen der Kurse dazu buchen. Obendrein entsteht noch eine schon jetzt - vor dem dritten Durchgang - beträchtliche Sammlung aller Fragen zum Fasten, die jedem Mitglied unseres Fastenkreises auch in Zukunft zur Verfügung steht und natürlich jedem Mitglied der LebensWandelSchule. So nennt sich der innere Kreis unserer Schule, der es um die Vermittlung der "Schicksalsgesetze und Spielregeln fürs Leben", des "Schattenprinzips" und der "Lebensprinzipien" geht und darüber hinaus um ein Leben in Einklang mit der Schöpfung. Mitglieder bekommen mehr für weniger und können persönlich durch eigenes, aber auch finanziell am Wachstum ihrer Community profitieren.
So tut sich nicht bloß hier eine neue Welt des Wachstums und der Entwicklung auf. Tatsächlich betrifft diese alle Welt, auch wenn die es noch gar nicht richtig wahr- und wichtig nimmt.
Die Auswirkungen der Sharing-Economy auf die Volkswirtschaft sind noch gar nicht wirklich zu altbackenen Politikern und Konzern-Chefs durchgedrungen, und bis auf ein paar verzweifelte Schilder "No Uber" von Taxi-Fahrern, die vor Ort erleben, wie ihnen die Felle wegschwimmen, ist denen auch noch keine Antwort eingefallen.
Für Verbraucher sinken durch solche Initiativen insgesamt die Kosten und die Lebensqualität steigt. In Italien habe ich in den letzten Jahren mit Airbnb einfach schöner und praktischer gewohnt, und im Nebeneffekt noch besser gegessen, weil Selbstversorgung für "Peace-Food"-Freunde fast immer besser kommt als die allgemeine Hotel-Stümperei, mal abgesehen von unserem Hotel Garden, wo die Zeichen der veganen Zeit längst verstanden wurden.
All diese Phänomene zusammengenommen, könnte dank niedrigerer Kosten und Qualitätsverbesserung deutlich mehr und nachhaltiger gelebt werden, auch wenn das den Volkswirten noch gar nicht auffällt.
Der durch die neuen Internet-Mechanismen in die Vermittlungsprozesse viel mehr einbezogene Konsument kommt so laufend zu günstigeren Angeboten und sogar zunehmend zu Wertsteigerungen. Tatsächlich betrifft der Preisverfall auch immer mehr Geräte wie zum Beispiel Taschencomputer und Smartphones, die über den Versuch der Kundenbindung oft tatsächlich schon verschenkt werden.
Die ökonomische Konsumenten-Situation verbessert sich so und hoffentlich auch die Lebens-Situation. Diese brave new world zeichnet aus, dass viele vieles gratis bekommen und viele für vieles gratis "arbeiten".
Die Sharing-Economy verwischt auch zunehmend die Rollen von Anbietern und Konsumenten. Letztere werden immer mehr zu mitgestaltenden Teilnehmern in einer sich neu formierenden Volkswirtschaft. Aus unseren allein in diesem Jahr schon über 1000 Online-Fastenden bilden sich etwa (Facebook)Gruppen gegenseitiger Unterstützung und Motivation, wo Infos und Hilfsangebote gratis gegeben werden, aus denen sich aber auch wieder Geschäftsbeziehungen entwickeln können. Dank dem Einsatz von enorm effizienzsteigernden immer weiter entwickelten Apps werden Konsumenten selbst immer produktiver.
Wenn ich also jetzt zum Jahresende von allseits beklagten "schleppenden Produktivitätswachstum der Weltwirtschaft" lese, weiß ich "aha, ein Kommentar von jemandem, der die Zeichen der neuen Zeit noch nicht verstehen und folglich auch nicht deuten kann."
Aus dem Lebensprinzipien-Bereich schauend, sehe ich leuchtende Zeichen der Wassermannzeit mit neuen Formen von Freundschaften und einer neuen Verbundenheit und Vernetzung. Das ist alles etwas kühler oder eben cooler und uranischer, aber hoch wirksam und kreativ, sogar witzig und ein bisschen verrückt.
Wenn plötzlich alle mitmachen und beteiligt sind und interaktiv, steigt die Produktivität enorm und wenn geschickte Uranier über ihr Netzwerke verdienen, mag das zuerst wenig auffallen, wird aber langfristig alles ändern. Denn so werden Menschen freier und unabhängiger von den großen alten Konzernen, Parteien und Medien. Deren Produkte, Antworten und Informationen stimmen doch meist schon längst nicht mehr, ihre Voraussagen liegen daneben. Vielleicht haben sie einfach ausgedient, wem immer sie gedient haben.

Es gibt bereits Crowd-Fundig, was Bank(st)ern rasch zu dem werden könnte, was UBER längst für Taxi-Fahrer und Airbnb für Hoteliers ist. Aber wie Airbnb, UBER und unser Online-Fasten zeigen, muss im Wassermannzeitalter oft gar kein Kapital mehr zusammengerafft werden, vieles kann praktisch aus dem Nichts wachsen. So wie Wohnungen, Autos und meine Fasten-Erfahrungen, ist vieles längst vorhanden, wir müssen es nur noch erkennen, neu einschätzen und entsprechend modern in Umlauf bringen. Und schon kann es losgehen - explosiv oder eben uranisch!
Ich begrüße diese neuen Möglichkeiten aus vollem Herzen und empfehle sie Euch als Kindern der neuen Zeit. Und ich will Mut machen für diese und überhaupt…

Was die sogenannten Wirtschaftsweisen und -analytiker an Warnungen vom Stapel lassen, ist getrost zu vergessen. Sie können die Zeichen der neuen Zeit einfach noch nicht deuten. Die aufgezeigten in vielen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft beobachtbaren Wertsteigerungen finden noch gar keinen Eingang ins Bruttoinlandprodukt (BIP), mit dem allein das Wirtschaftswachstum bei uns gemessen wird. Die beschriebenen "Produktivitätssteigerungen" auf individueller persönlicher Basis werden so sowieso übersehen. Ausgeklammert bleibt auch, dass unsere Hardware ständig enorm verbessert wird und damit auch das Feld unserer neuen Möglichkeiten. All das zusammen kann in der ökonomischen Lagebeurteilung von Politikern, Konzernen und Notenbanken eigentlich nur zu Fehlschlüssen führen. Nehmen wir diese von daher leicht und lassen sie auf ihrem Pessimismus sitzen, während wir uns neuen Optimismus gönnen.

So sehr ich aber die Chancen der neuen Zeit schätze, ich würde mir untreu, würde ich als Autor des "Schattenprinzips" nicht auch vor den dunklen Seiten warnen. Wer ständig online ist auf W-Lan-Basis statt mit Kabel, gefährdet in schrecklicher Weise seine Gesundheit. Wir brauchen keine Hirntumore. Gepulste Mikrowellen, ob aus Handy oder Tablet, sind im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle fürs Gehirn. Tut Euch das nicht an, sondern arbeitet weitgehend Offline und besorgt Euch Kabel. Wo ist das Problem dabei? Das Hirn ist unser kostbarstes Organ und die Mischung aus Krebs im Kopf und Psychosen kann niemand wollen. Ich habe das miterlebt und kann sagen: es ist unsagbar schrecklich. Das brauchen wir nicht, und es wird wohl zum großen Schatten der Wassermannzeit, wo die unbewussten Kinder der Zeit wohl die ersten sein könnten, die ihre Eltern mehrheitlich nicht mehr überleben.
Das viel weniger dramatische Schatten-Szenario ist die kühle Distanz und digitale Verblödung, die das Wassermann-Zeitalter mit sich bringen kann. Ihnen ist so leicht und genussvoll durch persönliche Kontakte, lokale Zusammenschlüsse und liebevolle zwischenmenschliche Begegnungen zu begegnen.
Und vor allem die wassermännische Internet-Methode ist ja nur eine, wenn auch so zeitgemäße, Alternative. Aber die berührendsten und individuellsten Fasten-und Fasten-Wander-Seminare werden wir weiter in TamanGa halten, und wir freuen uns auf jede(n) von Euch. Gleich zu Jahresbeginn wird "Fasten-Wandern", das Buch zum neuen Trend erscheinen, die Kombination zweier wundervoller Methoden, die zusammen weit mehr als die Summe der Teile sind.
Zu den besten Atemwochen als Sprungbrett zu Ekstase werde ich Euch gern - mit Sack und Pack - im Frühjahr entgegen kommen nach Berlin und Wien. Und die - in meinen Augen - mit Abstand beste Psychotherapie findet weiterhin im Heil-Kunde-Zentrum in Johanniskirchen statt - in der direkten Begegnung mit (D)einer/m Therapeut/in.

Wir können diese Welt im Umbruch mit Humor und unter Nutzung ihrer neuen Chancen erleben und ihre alte Schönheit und ihren berauschenden Charme im alten Sinn und Stil weiterhin genießen. Das wünschen wir Euch von Herzen.

Frohe Weihnachten und ein wundervolles Neues Jahr 2017
Euer Ruediger Dahlke

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