Aktuelles

Zum neuen Centrum TamanGa

Wir haben uns bemüht, unseren Traum von Seminar-Zentrum für Ihre und unsere Bedürfnisse in TamanGa zu verwirklichen. Da wir das mit überschaubaren eigenen Möglichkeiten und Ressourcen machten, müssen wir zu Beginn um Verständnis bitten, wenn noch nicht alles gleich perfekt klappt. Rita Fasel hat sich als Bauleiterin über mehr als ein Jahr extrem bemüht, alles ideal und termingerecht hinzubekommen und das auch in erstaunlichem Ausmaß geschafft, aber bekanntlich sitzt der Teufel im Detail und es gilt: der Mensch denkt und Gott lenkt. Wenn nicht geschieht, was wir wollen, geschieht etwas Besseres. Das zu erkennen, dauert nur manchmal etwas… auch bei uns! Wir hatten keine Ahnung, wie viel Arbeit der Bau von vier neuen Häusern und vor allem der Umbau von sechs alten bedeutet.
Was die Akzeptanz der höheren Instanz angeht, der wir uns generell und mit solchen Aktionen speziell anvertrauen, sitzen wir grundsätzlich alle im selben Boot, und bitten Sie, wenn sie in unserem Boot hier Platz nehmen, was uns sehr freuen würde, uns noch etwas Nachsicht zu schenken. Wir waren bisher weder BauleiterInnen noch Hoteliers und letzteres wollen wir auch nicht werden, jedenfalls nicht im üblichen Sinn.
So ist ein Verein entstanden, dem jeder Gast - wenn auch manchmal nur für kurze Zeit - beitritt.
Die Idee Unsere Idee ist geprägt von der Arbeit der letzten drei Jahrzehnte und damit vielen vertraut. Sie soll jetzt hier eine neue Qualitäts-Dimension erhalten. Leben und lehren in einer neuen Zeit und Welt auf der Basis der Trilogie des alten Wissens: „Die Schicksalsgesetze”, „Das Schattenprinzip“ und „Die Lebensprinzipien”.
Auf dieser Philosophie aufbauend, wollen wir zur Theorie eine lebendige Praxis entwickeln. Insofern ist auch jede Seminar-Woche hier als Übung in einer neuen Art von Gemeinschaft gedacht. Einige werden lange hier wohnen, andere länger oder kürzer, manche für eine Woche oder lediglich ein paar Tage, aber immer könnte die Idee mitschwingen, auf fundiertem Wissen gründend, sich das Zusammenleben so leicht und schön und tief wie möglich zu gestalten. Sich zu helfen und zu fördern, statt zu fordern und Ellbogeneinsätze zu üben, ist die Idee. Und natürlich ist es wundervoll, wenn diese Lebensform über TamanGa hinauswächst und jeder ein wenig davon mit nach Hause nimmt. Wir denken an einen Ort friedlichen Zusammenlebens und Wachsens, wo uns die Natur hilft und wir uns gegenseitig.
Wer Psychotherapie braucht, ist weiterhin im Heil-Kunde-Zentrum in Johanniskirchen bestens aufgehoben und das soll auch in Zukunft so bleiben. Hier in TamanGa sehen wir unsere Aufgabe darin, die Trilogie alten Wissens mit Leben zu erfüllen, persönliche Entwicklung und Gruppen-Bewusstsein in Seminaren zu fördern, die eine Art Lebensschule darstellen, Ausbildungen anzubieten, die weiterführen und das „Feld ansteckender Gesundheit“ wachsen lassen.

Wie läuft das konkret?
Schon in den letzten 25 Jahren wurde hier auf Fleisch verzichtet, und wir werden das – angelehnt an die „Peace-Food“- Idee – weiterführen und die Idee des „Friedensessens“ und –schaffens im Auge behalten. Unsere Ernährung wird daher rein pflanzlich sein und vegan in dem Sinn, dass wir tierisches Eiweiß meiden, wie in „Peace-Food“ begründet. Aber Paul Brenner, der zusammen mit seiner Frau Gertrud Garten-Kultur und Natur betreut und wirkliche Lebensmittel wachsen lässt, wird auch einige Bienenvölker einladen, mit uns zu leben, schon um den großen bunten Garten zu bestäuben, und wir werden unsere bereits angeschafften Lederschuhe auftragen… Wenn die Ideen von Albert Schweitzer der Ehrfurcht vor dem Leben und die von Franz von Assisi, der sagen konnte „Herr mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens“ sich durchgesetzt haben, werden wir gern auch diese Schuhe, Gürtel und Taschen angemessen beerdigen. Bis dahin arbeiten wir mit Engagement an der Verwirklichung dieser Ideen und wollen Brücken bauen… in für uns nachvollziehbar sinnvoller und sinnlich anmachender Art und Weise – kunstvoll und so weise wir können….
Die Säle – unsere Orte der Begegnung
Unser großer Saal hat das Heck eines Schiffes, beziehungsweise die Apsis einer Kirche. Ruhig in der Natur gelegen, ist er hell und geradezu licht und vor allem diente er wie das ganze Zentrum – die letzten 25 Jahre seit seiner Entstehung – nur spirituellen Zwecken. Gebaut aus altem Holz, ist er wirklich hoch, was besonders zum Fasten von großem Vorteil ist, d.h. nicht nur der Himmel über uns ist weit, auch der Dunst kann nach oben entweichen. Außerdem ist er bestens zu belüften durch Öffnen vieler großer Fenster zur Natur hin. Der neue Parkettboden ist nicht nur – Brett für Brett – mit den Schwingungen von Kraftplätzen informiert, sondern auch – und wichtig für Atemsitzungen – von unten beheizt. Unsere Unterlagen sind aus reinem Natur-Latex. Es gibt schöne Möglichkeiten, direkt vom Haus Spaziergänge zu machen – zuerst in den eigenen Naschgarten und weiter bis in die Weinberge …
Wir hoffen, an diesem idealen Ort wundervolle Seminare und Erfahrungen zu vermitteln, wo Menschen sich wirklich begegnen und ein wenig auch Kulturen, da wir vieles, was uns in Bali ans Herz gewachsen ist, hierher geholt haben – von Figuren bis zu den WCs. Darüber hinaus haben wir zwei kleinere Säle für alle möglichen mit unserer Philosophie zu vereinbarenden Seminare von uns und befreundeten SeminarleiterINNEn.
Lebendiges Wasser?
Was Trinkwassser angeht, zielen wir auf ein Optimum und werden verschiedene Möglichkeiten anbieten. Die Versorgung mit besten Wassern und guten Tees, soweit möglich aus eigenem Anbau, der Möglichkeit, Säfte und Smoothies aus dem eigenem (Obst-)Garten zu bekommen, lässt auf noch bessere Fastenergebnisse hoffen. In der äußeren Natur streben wir eine Wassersituation an, die ebenso schön, wie chemiefrei zum Genuss des Seelenelementes einlädt, und große Bewusstheit fordert. Wir werden einen großen Schwimmteich und einen kleineren zur Warmwasserarbeit haben. Ansonsten will die Wellness-Anlage noch mit uns wachsen, aber der ganze Platz fördert Wohlbefinden im Sinne von Wellness.
Die vegane Vollwert-Küche
Die Küche wird – soweit möglich auf die eigenen Feldfrüchte aus Gertruds und Pauls Bio-Garten zurückgreifen, die sensibel angebaut und zubereitet, ganz besondere Lebensqualität vermitteln. Zugekauftes wird ebenfalls vollwertig und von Bio-Qualität sein und natürlich aus der nächsten Umgebung. Trotz solcher Qualität haben wir uns bemüht, die Preise dafür niedrig zu halten. Es gehört zum Vereinskonzept, daran nicht zu verdienen (Vollverpflegung: € 33.-)
Wohnen und schlafen
Das Gros der Unterkünfte, unsere Klausen, sind mit besten Materialien – von Holz bis Lehm – erstellt, von Rita individuell eingerichtet und energetisch von Anfang an achtsam geplant. Allerdings erfordert die Wohnsituation auch Achtsamkeit und Mut zum Neuen. Absichtlich haben wir – auch für unsere Lebensgemeinschaft – Gemeinschaftsräume gefördert um des Gemeinschaftslebens willen – Bibliotheksräume, ein Kamin-Wohn-Zimmer, einen multifunktionalen Weinkeller usw. Schöne Plätze zum Essen und Verweilen mit anderen, mit der Zeit auch immer mehr in der Natur, die zum Meditieren einladen … zur Benutzung dieser Möglichkeiten sind natürlich auch unsere Gäste eingeladen. Die Klausen sind – bei höchster Material- und Energie-Qualität – von absichtlicher Einfachheit und Schlichtheit, wobei für beste Wohn- und Schlafenergie (zB Matratzen aus Natur-Latex) gesorgt ist. Von der Technik her haben wir absichtlich auf Fernseher und Telefon verzichtet, aber Lan-Kabel, da wir natürlich im Schlafbereich auf W-Lan verzichten und dies lediglich im Haupthaus tagsüber anbieten.
Es gibt leider nicht beliebig viele Einzelklausen (€ 88.–), aber als Doppelklause bieten sie zwei Etagen zum Schlafen durch entsprechende Galerien. Sie ermuntern zu sehr achtsamer einfacher  Lebensweise. Die Lösung zu zweit ist auch preislich deutlich bevorzugt (€ 48.–) und die großen Unterschiede zwischen Einzel- und Doppelzimmerpreisen Absicht. Außerdem gibt es die Möglichkeit, günstiger in zwei Schlaf-Räumen die Situation eines Zen-Klosters nachzuerleben (€ 32.–) mit Tatamis und Futons am Boden. Mit maximal 3 anderen, sichtgeschützt durch Paravents – bei jeweils 2 WCs und Duschen – lässt sich Gemeinschaft üben. Günstigere naturnahe Varianten wollen wir in Zukunft noch ausbauen durch einfache Wohnmöglichkeiten wie etwa Jurten und Tipis, sogar Baumhäuser, falls sich Erbauer finden…
Ansonsten gibt es Möglichkeiten, während Seminaren, Wohnungen innerhalb des Zentrums zu mieten.
Eine gewisse Zahl von Wohnmobilen ist möglich mit entsprechendem Stromanschluss, Dusche und einer Tagespauschale von € 14.–.
Für extern wohnende Seminarteilnehmer gilt eine Tagespauschale von € 10.–.
Wer ein Einzelzimmer braucht und bei uns keines mehr bekommt, kann in der Umgebung buchen.
Der Weinort Gamlitz ist mit vielfältigen Möglichkeiten weniger als 2 km entfernt.
Alle unsere Unterkunftspreise (+ Wohnmobilplätze) enthalten die Kurtaxe von Gamlitz.
Die Organisation läuft vorerst weiter über das Heil-Kunde-Institut in Graz (A-8151 Hitzendorf, Oberberg 92, Tel.: 0043 / 316 / 71 98 88 - 5, Fax: -6, Mail: info@dahlke.at)
Ab 1. März 2012 ist direkt in TamanGa das Büro für Sie besetzt (0043 / 34 53 / 33 600), vorher bitten wir von Anrufen abzusehen.

Der Verein Artemis
Er ist Notwendigkeit und Chance zugleich. Chance als eine Stufe auf dem Weg zu einem Leben, wie wir es in TamanGa anstreben voller Achtsamkeit gegenüber der Natur, der äußeren und unserer eigenen inneren und der Kultur, in der wir leben. Alle Bewohner sind Mitglieder und auch andere können für € 180.– im Jahr dabei sein. Das ermöglicht, Zeiten in TamanGa außerhalb von Seminaren und ausgeschriebenen Veranstaltungen mit einer Vergünstigung von 10 % zu verbringen - sofern Plätze frei sind. Sie können so diese Form von Zusammenleben erfahren, sich hier erholen oder auch bei Lust und Laune mithelfen. Auf die Seminare mit Thomas Fleischhacker („Vegan leben“)
erhalten die Jahresmitglieder 15 % Nachlass. Das Vereins-Begrüßungspaket für das Jahr 2012 umfasst „Das große Buch vom Fasten“, „Aggression als Chance“ (als HC), das Taschenbuch „Richtig essen“ auf dem neuesten Stand, die DVD „ A Life connected – „Peace-Food“ und unser Lied auf CD von DanjEsch, später auch das TamanGa Buch, alles in spezieller Tasche.
Allgemeines Ziel des Vereines ist die Förderung naturnahen veganen Arbeitens und Lebens.
Kurzfristige Vereinsmitglieder (€ 14.– pro Woche) erhalten die CD mit unserem Lied und die DVD „A Life connected“ in der TamanGa-Tasche. Wochenend-Gäste (€ 6.–)bekommen die DVD „A Life connected“ in der TamanGa-Tasche
 

*********************************

Zu den im Zusammenhang mit der sich in manchen Punkten auf meine Arbeit stützenden Fraktionsvorsitzenden der „Piraten-Partei“ hier die entsprechende Richtigstellung:

Zu keiner Zeit habe ich antisemitische Äußerungen von Dr. Hamer gut geheißen, sondern finde sie ausdrücklich abscheulich. Niemals habe ich ein Vorwort für ein Buch von Hamer geschrieben, zweimal aber Vorworte zu Büchern über Hamers Ansatz, einmal für Frau Dr. med. Schwarzenberg, eine bekannte Ärztin aus Wien, und zum anderen zu einem Buch über Meta-Medizin. In beiden Fällen war es ein Versuch, zurück zur Vernunft und zur schulmedizinischen Prüfung dieses Ansatzes zu kommen.

Die Diagnostik Hamers mittels Computer-Tomogramm halte ich für prüfenswert, die Methode Hamers, zum Beispiel Patienten von hilfreichen Methoden der Schulmedizin und der Komplementär-Medizin abzuhalten, finde ich verheerend und habe auch schon erlebt, dass Menschen daran gestorben sind. Das hab ich immer verurteilt. Niemals hab ich diese Methode empfohlen, Hamers antisemitische wie auch seine mir zum Teil paranoid erscheinenden Äußerungen über die Schulmedizin immer verurteilt.

Zu „Krankheit als Weg“ und der Schuldfrage: Ich würde mir wirklich wünschen, an den Aussagen meiner eigenen Bücher – es gibt immerhin genug davon – gemessen zu werden. 

Den ganzen ersten theoretischen Teil hat Thorwald  Dethlefsen geschrieben, wohingegen ich für den zweiten praktischen zuständig war.

Meine Haltung lässt sich in meinen eigenen Büchern wie „Krankheit als Sprache der Seele“ und "Krankheit als Symbol" leicht nachlesen: ich gehe davon aus, dass wir Verantwortung für alles übernehmen müssen, was uns gesundheitlich widerfährt, ganz unabhängig von juristischer Schuld.

Vor Jahren hatte ich einen Patienten zu beraten, der völlig schuldlos eine Querschnittslähmung erlitt. Ich riet ihm, juristisch herauszuholen, was möglich sei, aber persönlich die Verantwortung für die schreckliche Situation zu übernehmen und sich dieser Herausforderung zu stellen. Das sehe ich bis heute als die beste Haltung, um mit solch einem Ereignis zurecht zu kommen oder gar fertig zu werden. In diesem Sinn gebe ich überhaupt niemandem Schuld, rate aber immer zur Übernahme der Verantwortung. Wir müssen immer Antworten finden auf Probleme, das meint schon das Wort Ver-antwort-ung.

 Was meine angeblich positive Einschätzung von Jasmheen angeht: Ich habe – nachdem dich seit 40 Jahren regelmäßig faste – einen Lichtnahrungsprozess nach dem Buch des Chemikers Dr. Werner durchlebt und möchte diese Erfahrung nicht missen. Noch nie hab ich aber zum Lichtnahrungsprozess aufgerufen oder jemanden dazu animiert, sondern im Gegenteil davor gewarnt, diese Erfahrung blauäugig zu machen. Dazu Näheres im Buch EssensGlück (Schirner Verlag)

Was meine Arzttätigkeit angeht. Selbstverständlich habe ich mit meinem Staatsexamen eine deutsche Approbation als Arzt erworben, auf deren Basis ich 27 in Deutschland gearbeitet habe. Da ich das seit Jahren aber nicht mehr tue, ist sie natürlich nicht mehr wirksam. Sie wurde mir aber zu keiner Zeit aberkannt, wie manche Kritiker glauben machen wollen.

Die in Bezug auf meine Bücher der Krankheitsbilder-Deutung von „Krankheit als Sprache der Seele“ bis "Krankheit als Symbol" wurden oft fehlende wissenschaftliche Belege bemängelt. Nun wo ich in „Peace-Food – wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“ (GU) seitenweise wissenschaftliche Belege anführen kann für eine Ernährung auf rein pflanzlicher Weise werden diese Belege von einigen Kritikern konsequent ignoriert.  Dagegen ist wirklich kaum ein Kraut gewachsen.

 
Dr. med. Ruediger Dahlke

*********************************

Peace-Food - wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt
 

Wie oft landen wir unverhofft im Gegenpol und erreichen das genaue Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollten? Wohl nirgendwo wird das so deutlich wie bei der Ernährung. Sie bietet geradezu ein Lehrstück in Sachen Polarität und "Schattenprinzip". Und wir sind reif für dieses Prinzip, das wir in der Finanzwelt genauso erleben wie an Europa. Das mag der Grund sein, dass Sie, liebe Leser, das Buch "Schattenprinzip" wiederum in ganz kurzer Zeit zu einem Bestseller gemacht haben, wofür ich mich ganz herzlich bedanke. Bei der Ernährung wird der Schatten vielleicht noch drastischer, dabei zugleich einfacher und für unsere Gesundheit dramatischer deutlich.

Jeder weiß es, ständig wird es gepredigt: wir sollen viel Milch trinken, um die Knochen zu stärken und uns vor Osteoporose zu schützen. Dabei könnte nichts falscher sein! Das genaue Gegenteil ist wahr, wenig schadet unseren Knochen so sehr wie Milch(produkte). Und das ist heute nachweisbar: In Ländern mit minimalem Milchkonsum wie Nigeria ist Osteoporose praktisch unbekannt, in jenen mit höchstem Milchkonsum wie Finnland aber eine Volksseuche - schlimmer noch als bei uns. Milch ist zwar calciumreich, entzieht dem Organismus aber unter dem Strich deutlich mehr Calcium als sie ihm bringt. Sie ist geradezu ein gefährlicher Calziumräuber und Feind der Knochen. Aber nicht nur das…

Es kommt noch viel schlimmer, Milch fördert nachweislich die gefährlichsten Herzerkrankungen und damit die Todesursache Nummer 1. Und auch die zweithäufigste Todesursache, Krebs, nimmt mit steigendem Milchkonsum deutlich zu. Das mag, zusammen mit der Erkenntnis, dass Fleisch ebenfalls Herzerkrankungen, Krebs, Immunprobleme, die Krankheitsbilder des Alters wie Demenz und so ziemlich alle Zivilisationssymptome fördert, moderne Menschen erschrecken, die im Auftrag der Fleisch- und Milchindustrie Jahrzehnte lang vom Gegenteil überzeugt wurden.

Das Verdienst, diese Problematik aufgeklärt zu haben, gebührt vor allem Colin Campbell, zuletzt Professor für Ernährungswissenschaft an der Cornell University. Er begann sein Leben als Kind einer typisch amerikanischen Milchfarm und musste während seines Wissenschaftlerlebens feststellen, wie die Grundpfeiler moderner Zivilisationskost, Milch und Fleisch, sich als Ursachen der schlimmsten Krankheitsbilder unserer Zivilisation erwiesen, denn auch Allergien und Diabetes wie auch Fettsucht werden durch sie gefördert. Anfangs nahm er nur widerwillig zur Kenntnis, wie sehr tierisches Protein uns schädigt, wurde aber mit den Jahren und nach vielen Experimenten zum engagierten wissenschaftlichen Kritiker der modernen Tierprotein-Mast. Von ihm stammt die Aussage, alles was über 0 % Cholesterin enthalte, sei schädlich. An seiner Seite finden sich heute Wissenschaftler, die mit großen Studien und Datenmengen belegen, was wir uns mit Fleisch und Milch(produkten) antun. Der Verdacht gegen Fleisch ist dabei schon alt und auch deutsche Wissenschaftler wie Professor Leitzmann aus Gießen belegen seit Jahrzehnten eindrucksvoll, wie viel gesünder vegetarische und erst recht vegane, d.h. tierprotein-freie Kost ist.

Tierschützer laufen seit Jahrzehnten Sturm gegen Massentierhaltung und Tier-Zucht-Häuser, Ernährungswissenschaftler rechnen seit langem vor, was für eine unverantwortliche Verschwendung angesichts der Welt-Hunger-Katastrophe die Umwandlung von pflanzlichen in tierische Kalorien bedeutet, Ökologen belegen den Zusammenhang zwischen Tierzucht und Klima-Katastrophe. Aber wenig ist geschehen, wenig hat sich geändert, weil die überwältigende Mehrheit der Bürger an den Kassen der Supermärkte täglich für billiges Tierprotein stimmt. Dabei müsste – wenn es auf Zigarettenschachteln gehört – auch auf jedem Joghurtbecher stehen "Milch kann sie töten" und auf jeder Fleischpackung "Fleischkonsum fördert Krebs".

Ich wünsche mir sehnlichst - als Arzt der Menschen, Freund der Tiere und Fan dieser Erde - die Fülle der Argumente und Studien, die unser Elend durch Fleisch und Milch so drastisch belegen, möge das Blatt wenden und uns zu Einsicht und Umkehr bringen. Die Wende in der persönlichen Ernährungspolitik ist so verlockend, leicht und bekömmlich, und es gibt sicher keine andere Maßnahme, um sich, den anderen fühlenden Wesen und unserem Planeten so leicht so viel Gutes zu tun, wie seine Ernährung auf die bunte anmachende Palette des Pflanzenreiches umzustellen.

Über drei Jahrzehnte hab ich von "Krankheit als Weg" bis "Krankheit als Symbol" für die Anerkennung der Seele bei der Krankheitsentstehung gekämpft und diesbezüglich für viel Bewusstsein sorgen dürfen. Das bleibt mir wichtig, dazu stehe ich uneingeschränkt und freue mich, dass "Krankheit als Symbol" schon in der 19. Auflage erscheint und gerade auch in englischer Übersetzung herauskommt.

Zusätzlich ist es aber überfällig, dem Körper als zweiter Ebene der Psychosomatik zu seinem Recht zu verhelfen. Tatsächlich meint das Wort "Somatik" Körper. Erst wenn wir uns beiden Aspekten unseres Seins zuwenden, haben wir die wundervolle Chance, aus unserem Leben das Beste zu machen.

Der einfachste, wirksamste und nachhaltigste Schritt dazu ist die Abkehr von tierischem Eiweiß. Er hilft nicht nur unser, sondern auch anderes Leben zu schonen und zu fördern und ist obendrein die beste persönliche Antwort auf die drohende Umwelt- und Klima-Katastrophe.

Vor allem aber hilft es uns selbst: Sobald wir aufhören, die Angst- und Stresshormone der Schlachttiere zu essen, werden wir bereits große Erleichterung verspüren, denn inzwischen leiden große Teile der Bevölkerung unter Angst. Panik-Attacken sind ein relativ neues Symptom, von dem vor gut 30 Jahren bei insgesamt geringerem Fleischkonsum und vorzugsweise dezentralisierter Schlachtung in kleinen Metzgereien, noch gar keine Rede war. Erst mit der Umstellung auf Großschlachthöfe hat es die moderne Welt erobert. Mit dem Fleisch gequälter Kreaturen aus Tier-Zucht-Häusern bekommen wir auch deren Elend und die Energie der Folter mit ab, die sie erlitten haben auf ihrem oft entsetzlichen Weg bis in menschliche Bäuche. Von dort gelangen all diese Energien ins Fleisch der Esser. Aus gefoltertem Fleisch wird das Fleisch jener Allesesser, die ihr Leben mehrheitlich erleiden und sich quälen (lassen). Schon lange weiß der Volksmund: man ist, was man isst.

Auf der anderen Seite bietet ein vegetarisches Leben, wie ich es mir seit 40 Jahren gönne, unvergleichliche Vorteile – nicht nur im Hinblick auf Gesundheit, sondern auch auf Sensibilität und Leistungsfähigkeit. All das wird noch erheblich gesteigert durch Weglassen allen tierischen Proteins, wie ich jetzt erfahren darf. Ein wirklich freies Leben ist auch davon frei. Nicht nur wilde Tiere spüren, wie wenig Gefahr von vegan lebenden Menschen ausgeht, auch empfindsame Menschen nehmen das wahr. Tiere werden zutraulich, Menschen begegnen einem offener und vertrauensvoller, was dem Leben eine ganz neue Qualität schenkt, wie ich persönlich und in meinem direkten Umfeld feststellen kann. Mit Delphinen schwimmen mag anmachend sein, es hat aber auch etwas, wenn sich Schmetterlinge auf einem niederlassen und Eichhörnchen mit meditieren wollen.

Buntes Gemüse und Obst zu essen und zu wissen, wie sehr sie mir nützen und wie wenig anderen schaden, ist ungetrübter Genuss. Leben und Genuss, die nicht auf fremdem Leid gründen, fühlen sich so viel besser an!

Eine zusätzliche Wohltat ist, wenn die Körperabsonderungen und Ausdünstungen aufhören zu stinken wie bei Fleisch-Essern. Das indische Ideal, nach der zuletzt genossenen Frucht zu duften, ist keine unerreichbare Utopie, sondern Ziel eines rundum gesunden Lebens, dessen Basis eine rundum gesunde und damit vegane Kost ist.

Alle einschlägigen medizinischen Forschungs-Ergebnisse bestätigen, wie viel gesünder Veganer leben. Wie viel vitaler und kreativer sie sind, zeigt die Erfahrung. Der Mangel an Vitaminen, Spuren-Elementen, aber vor allem an Lebenskraft und - energie und daraus folgend an Kreativität liegt entschieden auf Seiten der Allesesser. Lediglich auf Vitamin D und B 12 sollten Veganer gezielt achten, aber auch das ist leicht sicherzustellen. Vitamin D bekommen wir über die Sonne, B 12 über "Take me - plus", das auch Vitamin D enthält und die wesentlichen Stoffe, die für unser Wohl- und Glücksempfinden verantwortlich sind.

Seit Jahrzehnten versuche ich bei mir selbst zuerst und anschließend bei meinen Patienten vom (Mittags-)Schlaf über Bewegung bis zu Psychotherapien und Meditationen alle Möglichkeiten auszuloten, Gesundheit und Lebensenergie, Kreativität, sinnliche Wahrnehmung und Sinnenlust zu vermehren auf dem Weg zu Befreiung und Einheit(serfahrungen). Daraus sind Bücher entstanden wie jetzt wieder "Peace-Food" und Tipps wie "Take me" zur Sicherstellung des täglichen Bedarfs an Serotonin und zuletzt "Take me - plus" zur Versorgung mit den Grundstoffen zur Herstellung von Neurotransmittern und Hormonen, die uns erlauben, bei guter Stimmung Glück auch wahrzunehmen.

"Peace-Food" fasst die eindrucksvollsten Studien zur Ernährung für medizinische Laien verständlich zusammen, die belegen wo der gesündeste und erfreulichste Weg hinführt. Sie zeigen inzwischen überdeutlich, wie gefährlich Tierprotein für uns ist und wie gesundheitlich verlockend der Verzicht darauf. Der zweite Buchteil ist den Auswirkungen von Tierprodukten auf unsere Seelen gewidmet, die immer noch erheblich unterschätzt werden. Allein der mit dem Verzicht auf Tierisches einhergehende Rückgang des Angstpegels ist eine große Erleichterung – ein angstfreieres entspannteres Leben ist solch ein Geschenk!

Der dritte Teil nimmt die Welt ins Visier und zeigt, wie leicht, angenehm und gesund es für einen persönlich ist, der Erde bei ihren augenblicklich akutesten Problemen beizustehen. Wer gesünder isst und klarer denkt, kommt auch ökologisch auf bessere, wie auch anmachendere Ideen. Wir bauen gerade das Zentrum TamanGa mit neuen Häusern und Sanierungen alter Gebäude vor allem aus bestem Holz und Lehm mit Solar und Photovoltaik und allem, was Spaß und Freude macht, und auf dem Boden all dessen, was wir über Schwingungen lernen durften. Das ist unglaublich viel Arbeit, vor allem wenn sie quasi nebenbei geschieht, aber es macht auch enorm viel Spaß, regt die Kreativität an und der Erfolg beruht – dessen bin ich sicher – auch wesentlich auf veganer Kost höchster Qualität, die bereits ganz weitgehend aus eigenem Anbau stammt.

Der vierte Buchabschnitt bringt einen bunten Strauß von Möglichkeiten, sein eigenes Leben durch einfache Tricks gesünder, glücklicher und damit auch erfolgreicher zu gestalten. Sie reichen von gezieltem Sonnenbaden über geschickte Lebensführung bis zu cleverem Essen, das die wesentlichen Grundstoffe für Hormone und Neurotransmitter des Glücks umfasst. Auch hier gibt es Fortschritte in Erkenntnis und praktischer Anwendung.

Auch wenn und gerade weil diese Zeiten herausfordernd sind, liegt es in ihnen und an uns, die richtigen Schritte in die richtige Richtung zu machen. Und wenn viele dazu bereit sind, können wir heute anfangen, "eine neue Erde" zu bauen und unsere Entwicklung gewaltig anzustoßen. Essen verbindet innere und äußere Welt, und äußerer Frieden kann nur auf innerem beruhen. Versorgen wir uns sensibel und gefühlvoll, werden Mikrokosmos Körper und Makrokosmos Welt dabei in ungeahntem Ausmaß aufleben.

Mein Lieblingssatz von Franz von Assisi "Herr mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens" ist zwar alt aber durchaus nicht überholt. Wir können ihn jederzeit aufnehmen und umsetzen und uns selbst dabei das größte Geschenk machen – und zusätzlich unsere Welt auf wundervolle Weise beschenken.

Ich freue mich, wenn Sie mich beim Ausbau dieses Feldes unterstützen, vielleicht schon in den jetzt beginnenden Vorträgen zu diesem und anderen Themen in der Schweiz, Österreich und Deutschland …

Ihr Ruediger Dahlke


Literatur zum Thema von Ruediger Dahlke:

"Peace-Food – wie wir durch Verzicht und Fleisch und Milch unsere Seele nähren" (GU)

"Die Lebensprinzipien: Wege zu Selbsterkenntnis, Vorbeugung und Heilung" (Arkana)

"Die Schicksalsgesetze - Spielregeln fürs Leben" (Goldmann-Arkana)

"Krankheit als Symbol" (Bertelsmann)

Ruediger Dahlke auf Facebook
PEACE-FOOD auf Facebook
PEACE-FOOD HOMEPAGE